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Wundbeurteilung und Dokumentation

Die Wundheilung wird durch den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Patienten stark beeinflusst. Aus diesem Grund ist eine umfassende Beurteilung Ihres Patienten bei der Behandlungsplanung wichtig. Erfahren Sie mehr über Wundbeurteilung und Dokumentation.

Patientendokumentation

Achten Sie bei der Beurteilung und Dokumentation eines Patienten auf Folgendes: 

  • Vollständige Krankengeschichte, wie Diabetes, Gefäßkrankheiten, geschwächtes Immunsystem, Erkrankungen des Bindegewebes und Allergien
  • Medikation
  • Ernährungssituation
  • Lebensstil, zum Beispiel Tabak- und Alkoholkonsum oder Mobilitätseinschränkungen
  • Psychologische Probleme 
  • Lebensqualität 

 

Wundbeurteilung

Die Diagnose der eigentlichen Ursache einer Wunde ist ein wichtiger Teil der Wundbeurteilung. Sie können die Wunde nur dann behandeln, wenn die Ursache bestimmt wurde. Außerdem müssen Sie das Wundbett und die umliegende Haut untersuchen. Nachdem Sie diese Beurteilungen vorgenommen haben, können Sie den geeigneten Verband wählen. 

 

Wunddokumentation

Wenn Sie eine Wunde beurteilen und dokumentieren, sollten Sie auf Folgendes achten:

  • Wundort, -größe und -art
  • Eigenschaften des Wundbetts, wie nekrotisches Gewebe, Granulationsgewebe und Infektionen
  • Geruch und Wundexsudat (kein, gering, mäßig, stark/viel)
  • Zustand der umgebenden Haut (normal, ödematös, weiß, glänzend, warm, gerötet, trocken, schuppig, dünn)
  • Medizinische Anzeichen einer Wundinfektion (verzögerte Heilung, Geruch, anormales Granulationsgewebe, erhöhter Wundschmerz und/oder übermäßiges Wundexsudat)
  • Wundschmerz (Ort der Schmerzen, Schmerzdauer, Schmerzintensität, nozizeptiv oder neuropathisch) 

In vielen Ländern bietet Coloplast Schulungen zur Beurteilung von Wunden und zum Wundmanagement für medizinische Fachkräfte an.

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Wundarten unterteilt in Chronische Wunden und Akute Wunden

Akute Wunden Behandlungsmöglichkeiten Akute Wunden müssen zur Blutstillung und zum Schutz des Gewebes sofort behandelt werden. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über die Behandlung akuter Wunden zur Unterstützung einer schnellen Heilung.

Literatur

1. Enoch and Price 2004. (http://www.worldwidewounds.com/2004/august/Enoch/Pathophysiology-Of-Healing.html)

2. Winter. Nature  1962;193:293

3. Winter. Journal of Tissue Viability 2006;16(2):20–23

Eine akute Wunde ist eine Verletzung, bei der die Haut oder manchmal auch das Gewebe gerissen ist. Akute Wunden werden in zwei Hauptkategorien unterteilt:

  • Akute traumatische Wunden, wie Abschürfungen, Schnittwunden, Penetrationen oder Bisse sowie Verbrennungen
  • Akute Operationswunden nach chirurgischen Eingriffen

Akute Wunde

 

Akute Wunden – Anzeichen und Symptome

  • Schnitt oder Riss in der Haut
  • Blutung, Schwellung, Schmerz und/oder Schwierigkeiten beim Bewegen des betroffenen Bereichs
  • Es könnten sich Schmutz oder Fremdkörper in der Wunde befinden
  • Das Wundexsudat ist normalerweise klar. Erforderliche Behandlungen: Große oder tiefe akute Wunden mit starker Blutung, erfordern eine sofortige medizinische Hilfe zur Blutstillung und Überprüfung auf Schädigung lebenswichtiger Organe oder Gewebe. 

 

Erforderliche Behandlungen

Fremdkörper sollten aus der Wunde entfernt und nekrotisches Gewebe ausgeräumt werden, da es hier sonst zu Infektionen kommen und die Wundheilung verzögert werden kann. Eine Wundreinigung mit sauberem Wasser oder Desinfektionsmittel kann hilfreich sein.

Die Bildung von Wundexsudat ist Teil des natürlichen Wundheilungsprozesses (1), allerdings müssen Wundexsudate richtig behandelt werden. In der Entzündungsphase der Wundheilung kommt es häufig zu reichlicher Wundexsudatbildung. Wenn dieses Wundexsudat unter dem Verband austritt, kann dadurch die umliegende Haut beschädigt werden. Wundexsudate müssen durch Verbände mit feuchten Wundheilungseigenschaften absorbiert und versorgt werden. Dadurch wird der Heilungsprozess unterstützt und die Narbenbildung verringert. (2–3)

Bei entsprechender Versorgung schließen sich kleinere akute Wunden je nach Größe, Tiefe und Lage der Wunde innerhalb von Tagen oder Wochen.

Geeignete Verbände für akute Wunden sind Verbände, die über hervorragende Absorption und exzellentes Exsudatmanagement verfügen und die für ein feuchtes Milieu für die Wundheilung sorgen. Dazu gehören Biatain® Silicone, Biatain® selbst-haftend und Comfeel. Bei schmerzenden Wunden kann Biatain® Ibu verwendet werden. Wenn eine Infektion vorliegt, sind Biatain® Silicone Ag und Biatain® Ag die richtige Wahl.

 

Warum werden einige akute Wunden chronisch?

Wenn bei einer Person der Blutkreislauf und/oder das Immunsystem gestört ist/sind, kann der normale Wundheilungsprozess dadurch beeinträchtigt und die Wunde chronisch werden. Chronische Wunden werden häufig durch die zugrundeliegende Ursache definiert, die eine normale Wundheilung verhindert, wie das Ulcus cruris venosum, das Ulcus cruris mitxtum, das Diabetische Fußsyndrom oder der Dekubitus.

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Ulcus cruris Behandlungsmöglichkeiten Bei vier von zehn chronischen Wunden handelt es sich um Ulcus cruris venosum. Erfahren Sie mehr über verschiedene Ulcus cruris Arten und deren Behandlungsmöglichkeiten.

Literatur

1. Fogh et al. Wound Repair and Regeneration 2012;20: 815–821

2. Gottrup et al. Wound  Repair and Regeneration 2008;6:615–25

3. Palao I Domenech et al. Journal of Wound Care 2008;17(8):342–48

Bei den drei häufigsten Ulcus cruris Arten handelt es sich um:

  • Ulcus cruris venosum (70 %)
  • Ulcus cruris arteriosum (10 %) 
  • Mischung aus Ulcus cruris venosum und Ulcus cruris mixtum (10–15 %) 


Ulcus cruris venosum

Das Ulcus cruris venosum bildet sich aufgrund einer chronischen Venenschwäche (CVI) am Unterschenkel aus. Nur jedes fünfte venöse Ulcus bildet sich nicht an der Knöchelinnenseite aus. Die Durchblutung zum Herzen ist gestört. Die Rezidivrate ist hoch. Dies führt zu einem erhöhten Venendruck, was zu einem Ödem führen kann. Eine erhöhte Flüssigkeitskonzentration im Zwischenzellraum kann zum Zelltod führen, was Ulcus cruris zur Folge hat. Aus diesem Grunde ist die Kompressionstherapie ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung von Ulcus cruris venosum.

Ulcus cruris venosum bilden sich am Unterschenkel aus und zeichnen sich durch Folgendes aus:

  • Unregelmäßige Form
  • Braune Pigmentation im Bereich der periulzerösen Haut (häufig mit Ekzem)
  • Normaler Fußpuls

Ulcus cruris venosum Erkrankungen sind häufig schmerzhaft, besonders tagsüber Das Hochlegen des Beins kann für Schmerzlinderung sorgen

Ulcus cruris

 

Ulcus cruris arteriosum

 

Dieser Bereich wird zur Zeit überarbeitet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Mischform aus Ulcus cruris venosum und Ulcus cruris arteriosum 

 

Dieser Bereich wird zur Zeit überarbeitet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Erforderliche Behandlungen

Das Ulcus cruris venosum sollte normalerweise mit einer abgestuften Kompressionstherapie behandelt werden. Allerdings vertragen nicht alle Patienten eine vollständige Kompression. Bei Ulcus cruris aus verschiedener Herkunft ist meist eine reduzierte Kompressionsstufe erforderlich. Das Ulcus cruris venosum sollte nicht mit einer Kompressionstherapie behandelt werden.

Wundverbände für Ulcus cruris müssen über hervorragende Saugfähigkeit und exzellentes Wundexsudatmanagement verfügen. Dadurch sind sie in der Lage, das Wundexsudat unter dem Kompressionsverband aufzunehmen und zu speichern (bei Ulcus cruris venosum). Geeignete Verbände sind unter anderem Biatain Silicone, Biatain Non-Adhesive und Biatain Super.

Ein silberfreisetzender Verband, wie Biatain Ag oder Biatain Silicone Ag, kann einer Wundinfektion vorbeugen oder diese beseitigen.

Bei schmerzenden Wunden sind Schaumverbände für feuchte Wundheilung mit Ibuprofen, wie Biatain Ibu, eine gute Option.

Die Verwendung von Biatain Ibu bei Ulcus cruris wird durch viele randomisierte, kontrollierte Studien unterstützt (1–3).

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Diabetisches Fußsyndrom Behandlungsmöglichkeiten Infektionen hervorgerufen durch das Diabetische Fußsyndrom führen zu einem 155-fach erhöhten Risiko einer Amputation (1). Lernen Sie die Hintergründe des Auftretens und Behandlungsmöglichkeiten kennen.

Literatur

1. Lavery et al. Diabetes Care 2006;29(6):1.288–93 2

Bei bis zu 15 % der Patienten, die an Diabetes leiden, kommt es wahrscheinlich irgendwann in ihrem Leben zu einem Diabetische Fußsyndrom. Das Diabetische Fußsyndrom hat einen verhältnismäßig großen negativen Einfluss auf das Leben der Patienten und ist sehr empfindlich gegenüber Infektionen. Diese führen häufig zu Amputationen. Deshalb hat bei der Behandlung eines Diabetischen Fußsyndroms die Infektionskontrolle oberste Priorität. 

Eine erfolgreiche Behandlung des Diabetischen Fußsyndroms erfordert ein umfassendes Verständnis der Wunde: Herkunft, Entwicklung, Risiko und Behandlung.

Die Hauptgründe für ein Diabetisches Fußsyndrom sind: 

  • Neuropathie
  • Schlechte Blutversorgung (Ischämie)

Neuropathie

Diabetische Neuropathie

Die diabetische Neuropathie, eine Nervenschädigung, gehört zu den häufigsten Diabetes Folgeschäden. Dieser permanente Zustand kann zu schmerzenden Füßen sowie zu einer Gefühlslosigkeit führen, wodurch sich das Risiko von Unfällen erhöht. Die Behandlung umfasst die Versorgung der Füße, eigene Fürsorge und individuell angepasstes Schuhwerk. 

 


Schlechte Blutversorgung (Ischämie)

Diabetische Neuropathie

Die schlechte Blutversorgung ist sehr ernst zu nehmen und ist die hauptsächliche Ursache für eine Amputationen. Die schlechte Blutversorgung wird durch eine Minderdurchblutung hervorgerufen, die durch eine Arteriosklerose oder einen Gewebeverschluss zustande kommen kann. Minderdurchblutung führt zu reduziertem Puls – der Fuß ist kalt und blau; dies führt zum Absterben von Gewebe und eventuell zu einem Ulkus. Unter Umständen benötigt Ihr Patient eine Gefäßoperation. 

 

Infektionen

Infizierter Ulcer cruris

Diabetes kann die Abwehrkräfte des Körpers schwächen und Infektionen hervorrufen. Die Füße sind anfälliger für Infektionen und es wird auch schwieriger, diese wieder zu heilen. Um Infektionen vorzubeugen und in einem solchen Fall schnell reagieren zu können, ist es wichtig, den Gesundheitszustand des Patienten regelmäßig zu bewerten.

 

Erforderliche Behandlungen

 

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Dekubitus Behandlungsmöglichkeiten Da er die Mortalitätsraten um das Zweifache erhöht (1), muss der Dekubitus zeitnah und wirksam behandelt werden. Erfahren Sie mehr über die Beurteilung und Behandlung einer Dekubitus Erkrankung.

Literatur

1. Brem and Lyder. The American Journal of Surgery 2004;188:9S–17S

2. Gottrup et al. Wound  Repair and Regeneration 2008;6:615–25

3. Palao I Domenech et al. Journal of Wound Care 2008;17(8):342–48

4. Fogh et al. Wound Repair and Regeneration 2012;20: 815–821

Ein Dekubitus (Dekubitalgeschwür) ist eine örtliche Verletzung der Haut und/oder des darunter liegenden Gewebes, normalerweise über einem hervorstehenden Knochen. Der Dekubitus gehört zu den häufigsten chronischen Wunden. Die häufigsten Lokalisationen sind das Gesäß gefolgt von der Ferse und das Kreuzbein folgt an dritter Stelle. Durch den Druck kann das Blut nicht richtig zirkulieren, was Zelltod, Gewebenekrose und eine Dekubitus Entwicklung zur Folge hat. Rollstuhlfahrer oder bettlägerige Menschen (zum Beispiel nach einer Operation oder Verletzung) sind besonders gefährdet.

 

Hauptgrund der Morbidität

Dekubitus ist ein Hauptgrund für Morbidität und Mortalität, besonders bei Menschen mit beeinträchtigtem Gefühl, langfristiger Bewegungslosigkeit oder hohem Alter. Die häufigsten Stellen für Dekubitus liegen über hervorstehenden Knochen, wie Ellbogen, Ferse, Becken, Fußknöchel, Schulter, Rücken und Hinterkopf.

 

Klassifizierung

Dekubitus wird nach dem Verletzungsgrad des Gewebes klassifiziert. 2009 einigten sich die Beratungsgremien für Dekubitus EPUAP und NPUAP darauf, die Verletzung in vier Schweregrade zu unterteilen:

 

Kategorie/Stufe I: Nicht wegdrückbare Rötung

Dekubitus der Kategorie/Stufe I: Nicht wegdrückbare Rötung

Gesäß, Stufe I, NPUAP Copyright; mit freundlicher Genehmigung verwendet.

Intakte Haut mit einer lokalen, nicht-wegdrückbaren Hautrötung, normalerweise über einem Knochenvorsprung. Es kann eine Verfärbung der Haut oder Ödem auftreten oder der Bereich kann wärmer, verhärtet oder schmerzempfindlicher sein, als das umgebende Gewebe. Bei dunkel pigmentierter Haut ist eine Verfärbung möglicherweise nicht sichtbar.


Kategorie/Stufe II: Teilverlust der Haut oder Blase

Dekubitus der Kategorie/Stufe II: Teilverlust der Haut oder Blase

 

Gesäß, Stufe II, NPUAP Copyright; mit freundlicher Genehmigung verwendet.
Teilweiser Verlust der Dermisdicke, was sich als flaches offenes Ulkus mit einem rot bis rosafarbenen Wundbett ohne Belag darstellt. Kann sich auch als intakte oder offene/ruptierte, serumgefüllte oder serum-blutgefüllte Blase darstellen.

 

Kategorie/Stufe III: Zerstörung aller Hautschichten (subkutanes Fett sichtbar)

Dekubitus der Kategorie/Stufe III: Zerstörung aller Hautschichten (subkutanes Fett sichtbar)

Sitzbein, Stufe III, NPUAP Copyright; mit freundlicher Genehmigung verwendet.

Verlust der Haut. Subkutanes Fett kann sichtbar sein, jedoch keine Knochen, Muskeln oder Sehnen. Es kann ein Belag vorliegen. Es können Tunnel oder Unterminierungen vorliegen.

 

Kategorie/Stufe IV: Vollständiger Verlust der Haut (Muskeln/Knochen sichtbar)

Dekubitus der Kategorie/Stufe IV: Vollständiger Verlust der Haut (Muskeln/Knochen sichtbar) 

Steißbein, Stufe IV, NPUAP Copyright; mit freundlicher Genehmigung verwendet.

Vollständiger Verlust der Haut mit offenliegenden Knochen, Sehnen oder Muskeln. Es kann ein Belag oder ein Schorf vorliegen. Es können Tunnel oder Unterminierungen vorliegen.


Erforderliche Behandlungen (2, 3)

  • Durch geeignete Maßnahmen muss die Druckstelle teilweise oder vollständig entlastet werden.
  • Wundversorgung muss optimiert werden durch:
  1. Débridement des nekrotischen Gewebes
  2. Entsprechende Reinigung der Wunde und der umliegenden Haut
  3. Verwendung von entsprechenden feuchten Wundheilungsverbänden

Geeignete Wundverbände für Dekubitus sind Schaum- oder Alginatverbände, die über eine hervorragende Absorption und ein exzellentes Exsudatmanagement verfügen, wie Biatain® Silicone- oder Biatain® selbst-haftende Schaumverbände oder Biatain® Alginate-Verbände. Ein silberfreisetzender Verband, wie Biatain® Ag oder Biatain® Alginate Ag, kann einer Wundinfektion vorbeugen oder diese beseitigen.

Bei schmerzenden Wunden sind Schaumverbände für feuchte Wundheilung mit Ibuprofen, wie Biatain® Ibu, eine gute Option. Die Verwendung von Biatain® Ibu wird durch viele randomisierte, kontrollierte Studien belegt. (2-4)

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Wunden und Hautkrankheiten

Nekrose Wenn eine Wunde totes (nekrotisches) Gewebe enthält, ist dies ein Zeichen dafür, dass die Wunde nicht normal heilt. Erfahren Sie mehr über das Entfernen von nekrotischem Gewebe.

Nekrotisches Gewebe ist häufig schwarz oder gelb. Es kann weich sein oder Schorf (Wundkruste) bilden. Nekrotisches Gewebe kann Bakterien enthalten – wenn diese Bakterien sich vermehren, infiziert sich die Wunde.

Nekrose

 

Entfernung des nekrotischen Gewebes (Débridement)

Um den Wundheilungsprozess zu unterstützen, muss das nekrotische Gewebe entfernt werden. Die Entfernung kann operativ, mechanisch, enzymatisch (zum Beispiel mit Madentherapie) oder durch Unterstützung der körpereigenen Kräfte, nekrotisches Gewebe aufzulösen (autolytisches Débridement), erfolgen. 


Wahl des Verbands

Das Verfahren des autolytischen Débridements ist optimal, wenn die Wunde feucht ist. Coloplast bietet eine Auswahl von Verbänden, die eine feuchte Wundheilung unterstützen. Für ein optimales Feuchtigkeitsmilieu der Wunde sorgen der Hydrokolloidverband Comfeel und der einzigartige Biatain®-Schaumverband. Beide unterstützen den natürlichen Prozess des autolytischen Débridements.


Purilon Gel ist ideal für ein sanftes und effektives autolytisches Débridement sowohl bei trockenen als auch feuchten nekrotischen Wunden geeignet, wenn es in Kombination mit einem sekundären Verband, wie Comfeel oder Biatain, angewendet wird.

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Periulzeröse Haut Die Haut, die ein Ulkus umgibt, ist empfindlich. Das kann sowohl mit dem Alter als auch mit dem Fortschreiten der Krankheit oder dem Kontakt mit Wundexsudat oder Verbandklebstoffen zusammenhängen. Erfahren Sie mehr über periulzeröse Haut.

Mazeration 

Exsudate, die aus Geschwüren austreten, können eine Mazeration hervorrufen, eine Enthärtung oder Aufweichung und Auflösung der Haut, die auf dauernden Kontakt mit übermäßiger Feuchtigkeit zurückzuführen ist. Die Mazeration kann zur Auflösung der Haut führen, wodurch das Ulkus größer wird oder sich weitere Ulzera in der Umgebung bilden. Mazeriertes Gewebe besitzt eine weißliche Färbung.

Mazerierte Haut


Erythem

Bei einem Erythem handelt es sich um eine anormale Rötung der Haut, die durch eine Dilatation der Blutgefäße hervorgerufen wird. Eine Rötung der periulzerösen Haut kann ein Anzeichen für eine Entzündung oder Infektion der Wunde sein. 


Fragile Haut

Mit zunehmendem Alter ändert sich die Beschaffenheit unserer Haut. Sie wird dünner, schwächer und schützt weniger. Ist eine Wunde von fragiler Haut umgeben, können Verbände schneller zu Hautirritationen führen. Vor der Entscheidung, einen adhäsiven oder nicht-adhäsiven Verband zu verwenden, muss die Haut sorgfältig untersucht werden.

Fragile Haut


Wahl des Verbands

Biatain®-Verbände bieten für alle Arten von Hautzuständen hervorragende Eigenschaften hinsichtlich der Absorption und des Wundexsudatmanagements.

Wenn eine Wunde von fragiler Haut umgeben ist, bietet sich ein Verband mit Silikonhaftung an, wie Biatain® Silicone, da dieser sowohl auf fragiler als auch auf gesunder Haut angewendet werden kann.

Normale gesunde Haut besitzt eine glatte und elastische Struktur. Mit der richtigen Wundbehandlung und Anwendung von Verbänden mit hervorragender Absorption und exzellentem Wundexsudatmanagement kann die periulzeröse Haut gesund und gut geeignet sein für adhäsive Verbände, wie Biatain® Adhesive oder Biatain® Super, Adhesive.


Wenn die Haut sehr fragil ist, sollten Sie einen nicht-haftenden Verband, wie Biatain® Non-adhesive oder Biatain® Alginate, in Erwägung ziehen.

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Wundexsudat Unabhängig davon, ob eine Wunde wenig, mäßig oder stark nässt, ist eine hervorragende Absorption und Kontrolle des Wundexsudats essentiell für die optimale Wundheilung. Erfahren Sie mehr über Wundexsudate

Literatur

1. White RJ and Cutting KF. British Journal of Nursing 2003;12(20):1.186–1.201

2. Adderly UJ. Wound Care, March 2010:15–20

3. Colwell JC et al. Wound Ostomy Continence Nursing 2011;38(5):541–53

4. Enoch B and Harding K. Wounds: A Compendium of Clinical Research and Practice 2003;15(7):213–29

5. Andersen et al. Ostomy/Wound Management 2002;(48)8:34–41

6. Thomas et al. http://www.dressings.org/TechnicalPublications/PDF/Coloplast-Dressings-Testing-2003-2004.pdf

7. White R and Cutting KF. http://www.worldwidewounds.com/2006/september/White/Modern-Exudate-Mgt.html

8. Romanelli et al. Exudate management made easy. Wounds International 2010;1(2).

In der Entzündungsphase der Wundheilung sind die Exsudatmengen normalerweise hoch. Nicht heilende oder chronische Wunden verbleiben häufig in der Entzündungsphase und können große Mengen an Wundexsudat produzieren. Erhöhte Exsudatmengen können ein Symptom für eine Infektion oder ein erhöhtes Ödem-Risiko sein.

Wundexsudat ist eine Flüssigkeit, die aus Plasma, Blutzellen und Thrombozyten besteht. Das meiste Wundexsudat gelangt aus dem Blut und/oder dem Lymphsystem in den Wundbereich. Lediglich die Erythrozyten und Thrombozyten stammen aus verletzten Kapillargefäßen. Die Zusammensetzung und Viskosität variiert von dünner, klarer Plasmaflüssigkeit bis hin zu dickflüssigem, gelbem Sekret, das hohe Anteile von Leukozyten und Bakterien enthält.


Kontrolle von Wundexsudaten

Wenn das Wundexsudat nicht richtig kontrolliert wird, kann es aus dem Verband austreten und auf die periulzeröse Haut gelangen (1). Dadurch wird eine Mazeration durch Überfeuchtung der Haut hervorgerufen, was letztendlich zu einer Heilungsverzögerung führen kann (2, 3).

Mazeration ist eine Enthärtung oder Aufweichung und Auflösung der Haut, die auf dauernden Kontakt mit übermäßiger Feuchtigkeit zurückzuführen ist. Mazeriertes Gewebe hat eine weißliche Färbung. Durch die Mazeration kann sich das Ulkus vergrößern oder es können weitere Ulzera gebildet werden.


Mazerierte Haut (2, 3)

  • Verzögert die Heilung
  • Erhöht das Infektionsrisiko
  • Erhöht das Reibungsrisiko
  • Kann zur Vergrößerung der Wunde führen

Mazerierte Haut


Daher ist es äußerst wichtig, dass überschüssiges Exsudat mithilfe eines saugfähigen Verbands von der Wunde abtransportiert wird. (4)

Kontrolle des Wundexsudats, Entfernung von ungesundem Gewebe durch Débridement und Management der Bakterienbelastung sind alles Maßnahmen einer guten Wundbettvorbereitung. Der optimale Wundverband hält die Wunde feucht, absorbiert das Exsudat und hält es im Verband, um eine Mazeration zu verhindern.


Verbände für wässernde Wunden

Wir empfehlen die Biatain-Verbände, die eine hervorragende Saugfähigkeit bieten – für eine schnellere Heilung (5, 6) von gering bis stark nässenden Wunden. Biatain-Verbände absorbieren das Wundexsudat effektiv und halten es zurück. Damit sorgen sie für ein optimales Feuchtigkeitsmilieu zur Heilung von nässenden Wunden.(7, 8)

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Wundinfektion Alle Wunden enthalten Bakterien, selbst Wunden, die normal verheilen. Wenn die Bakterienzahl aber zu hoch steigt, kann die Wunde sich infizieren. Erfahren Sie mehr über die Behandlung infizierter Wunden.

Literatur

1. Jørgensen et al. International Wound Journal 2005;2(1):64–73

2. Münter et al. Journal of Wound Care 2006;15(5):199–206

3. Reitzel & Marburger. EWMA 2009

4. Ip et al. Antimicrobial activities of silver dressings: an in vitro comparison. Journal of Medical Microbiology 2006;(55):59–63.

5. Basterzi et al. In-vitro comparison of antimicrobial efficacy of various wound dressings. Wounds 2010; July.

6. Data on file (Independent laboratory testing performed by Wickham Laboratories).

7. Thomas et al. www.dressings.org/TechnicalPublications/PDF/ Coloplast-Dressings-Testing-2003-2004.pdf

Wunden, die nicht normal verheilen, können unter einem bakteriellen Ungleichgewicht leiden, was zu einer lokalen Entzündung der Wunde führt.

Eines oder mehrere der folgenden Anzeichen können auf eine Wundinfektion hindeuten:

  • Verzögerte oder unterbrochene Heilung
  • Geruch
  • Mehr Wundexsudat
  • Fehlendes/anormales/verfärbtes Granulationsgewebe
  • Stärkere Schmerzen an der Wundstelle

Infizierte Wunde

 

Andere Symptome

Wenn die Infektion sich auf gesundes Gewebe ausbreitet, das die Wunde umgibt, können zusätzliche klinische Symptome auftreten. Je nach Art der Bakterien, kann das Wundexsudat eine eitrige Konsistenz aufweisen und die periulzeröse Haut kann weich, gerötet und schmerzempfindlich sein. Der Patient kann außerdem Fieber haben.

Bitte bedenken Sie, dass das Diabetische Fußsyndrom nicht immer die klassischen Anzeichen einer lokalen Entzündung aufweist.

 

Verbände für infizierte Wunden und Wunden mit dem Risiko einer Infektion

Wenn eine Wunde normal verheilt, ist ein Schaumverband mit hervorragender Saugfähigkeit, wie Biatain® oder Biatain® Silicone, optimal geeignet. Wenn die Wunde infiziert ist oder das Risiko einer Wundinfektion besteht, empfehlen wir Silberverbände, wie Biatain® Ag, Biatain® Silicone Ag oder Biatain® Alginate Ag. Diese Verbände sorgen mit ihrer hervorragenden Absorption für eine schnellere Heilung von infizierten Wunden (1–7). Wenn sich die Infektion über die Wunde hinaus ausbreitet, muss der Silberverband nach Ermessen eines Arztes mit einer systemischen, antibiotischen Behandlung kombiniert werden. 

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Wundschmerz Studien haben gezeigt, dass über 80 Prozent der Patienten mit chronischen Wunden unter ständigen Schmerzen leiden und die Hälfte von ihnen ihre Schmerzen als mäßig bis schwer einschätzen. (1–6) Wundschmerz und Optionen zur lokalen Schmerzbehandlung

Literatur

1. Gottrup et al. Wound Repair and Regeneration 2008;16:616–26

2. Fogh et al. Wound Repair and Regeneration 2012;20:815–21

3. Palao I Domenech et al. Journal of Wound Care 2008;17(8):342–48

4. Woo et al. International Wound Journal 2008;5(2):205–215

5. Pieper et al. Ostomy Wound Management 1998;44:54–58&60–67

6. Nemeth et al. Ostomy Wound Management 2004;50:34–36

Viele Patienten geben an, dass Schmerzen das Schlimmste an einer Wunde sind. Anhaltender oder chronischer Wundschmerz beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Patienten, sondern kann auch die Wundheilung erheblich erschweren. Die Konsequenzen schmerzhafter Wunden werden häufig unterschätzt und nicht ausreichend behandelt. 
Der Wundschmerz selbst kann durch beschädigtes Gewebe (nozizeptiv) oder Nervenschädigung (neuropathisch) hervorgerufen werden.

Nozizeptiver Schmerz: abhängig vom Stimulus, normalerweise auf beschädigtes Gewebe zurückzuführen. Der Schmerz wird als nagend, stark schmerzend, pochend und empfindlich beschrieben. 

Neuropathischer Schmerz: tritt spontan aufgrund einer Verletzung von Nervengewebe auf. Der Schmerz wird meist als brennend, beißend, einschießend oder stechend beschrieben. 


Behandlung von Wundschmerz 

Zunächst müssen die möglichen Ursachen der Schmerzen, zum Beispiel ein unkontrolliertes Ödem oder eine Wundinfektion (zum Beispiel mithilfe eines Silberverbands), behandelt werden.

Lokale Schmerzbehandlung ist ein wichtiger erster Schritt bei anhaltendem Wundschmerz und schmerzhaften Verfahren, wie Verbandwechsel und Débridement.

Wenn sich die Schmerzen mithilfe der lokalen Schmerzbehandlung nicht bessern, sollten Sie eine systemische Behandlung in Erwägung ziehen.

Schmerzende Wunde

 

Biatain Ibu – für hervorragende Saugfähigkeit bei schmerzenden Wunden

Biatain® Ibu ist der erste und einzige Verband, der eine feuchte Wundheilung mit lokaler Freisetzung von Ibuprofen kombiniert (1, 2). Biatain® Ibu ist für wässernde Wunden geeignet und sorgt für eine feuchte Wundheilung. Außerdem kann Biatain® Ibu den Wundschmerz lindern, der durch eine Gewebeschädigung hervorgerufen wird (nozizeptiver Schmerz). Die Sicherheit und Leistungsfähigkeit von Biatain® Ibu wird durch die größten, randomisierten klinischen Vergleichsstudien belegt, die jemals zu Wundverbänden durchgeführt wurden (1–3).

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Fallstudien

Behandlung von venösen Beinulzera Behandlung von venösen Beinulzera Erfahren Sie, wie bei Ulcus cruris venosum eine vierwöchige Behandlung mit dem nicht-haftenden Schaumverband Biatain® nicht-haftend zu einer 95 %igen Reduktion des Ulkusbereichs führte. Lesen Sie mehr hierzu

Der Patient

Die Patientin, 85 Jahre alt, litt an Ulcus cruris venosum, lateral am linken Unterschenkel. Die Haut am Bein war fragil. Bei Aufnahme bestand der Ulkus seit fünf Monaten.


Vorherige Behandlung

Vor der Aufnahme wurde der Ulkus zehn Wochen mit Alginat-Verbänden und Kompressionstherapie behandelt. Die Heilung des Ulkus war im Vergleich zur normalerweise erwarteten Heilungsrate verzögert.


Anwendung von Biatain® nicht-haftend

Als die Patientin die Behandlung mit dem Biatain® nicht-haftenden Schaumverband begann, war der Ulkusbereich 4,9 cm2 groß. Das Ulkus enthielt 20 Prozent fibröses Gewebe und 80 Prozent gesundes Granulationsgewebe. Während der vierwöchigen Behandlungsphase wurden langgestreckte Kompressionsbandagen angelegt.

Diese Abbildung zeigt das Ulkus nach der Reinigung zum Zeitpunkt der Aufnahme:
Der Ulkus zum Zeitpunkt der Aufnahme nach der Reinigung.

Nach einer Behandlungszeit von zwei Wochen mit Biatain® nicht-haftend war der Ulkusbereich um 73 Prozent reduziert:
Nach einer Behandlungszeit von zwei Wochen war der Ulkusbereich um 73 Prozent reduziert.

Nach einer Behandlungszeit von vier Wochen mit Biatain® nicht-haftend war der Ulkusbereich um 95 Prozent reduziert:
Nach einer Behandlungszeit von vier Wochen war der Ulkusbereich um 95 Prozent reduziert.

 

Schlussfolgerung

Während der vierwöchigen Behandlungsphase:

  • Biatain® nicht-haftend zeigte eine bemerkenswerte Reduktion der Ulkusgröße.
  • Mit Biatain® nicht-haftend lief keine Flüssigkeit aus und es kam zu keiner Mazeration, selbst bei Kompressionstherapie.
  • Biatain® nicht-haftend minimierte die Druckstellen.
  • Biatain® nicht-haftend war bequem und problemlos in der Anwendung.

 

Laden Sie sich den vollständigen Fallbericht herunter (pdf)(englisch)

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Behandlung eines infizierten Diabetischen Fußsyndroms Behandlung eines infizierten Diabetischen Fußsyndroms Erfahren Sie, wie die Behandlung eines schwer infizierten Ulkus mit dem Biatain® Ag nicht-haftenden Schaumverband und mit Biatain Alginate® Ag den Fuß vor einer Amputation bewahrte. Lesen Sie mehr hierzu

Der Patient

Die Patientin litt an Herzinsuffizienz, koronarer Herzerkrankung, arterieller Hypertonie und venöser Insuffizienz beider Unterschenkel sowie an Alzheimer.

 

Tiefes Ulcus cruris

Seit vier Monaten litt sie an einem sehr tiefen Diabetischen Fußsyndroms am rechten Fuß mit Erythem, Ödem, Krepitation und Hitze im umliegenden Gewebe. Nach Einweisung in die Notaufnahme und Untersuchung durch einen Gefäßchirurgen wurde Ihre Familie darüber informiert, dass die Sofortmaßnahme eine Amputation unterhalb des Gelenkkopfes beinhaltete, da die Patientin an einem diabetischen Fuß der Stufe 4–5 gemäß der Wagner-Klassifikation litt.
 

Anwendung von Biatain® Ag

Die Familie war gegen diese Behandlung und die Patientin wurde zurück nach Hause geschickt. Die Überwachung wurde durch den Hausarzt und ambulante Pflege sichergestellt, die Verbände wurden in häuslicher Pflege vorgenommen. Die Verbände Biatain® Alginate Ag und Biatain® Ag wurden in Kombination mit Débridement und oraler Antibiotikatherapie angewendet.

Dieses Bild zeigt das Ulkus zum Zeitpunkt der Aufnahme:
Das Ulkus zum Zeitpunkt der Aufnahme.

Dieses Bild zeigt das Ulkus nach fünfwöchiger Behandlung mit zunächst Biatain® Alginate Ag und danach Biatain® Ag nicht-haftend:
Das Ulkus nach einer fünfwöchigen Behandlung mit zunächst Seasorb Ag und danach Biatain® Ag.

Hier ist das Ulkus nach einer Behandlungszeit von vier Monaten zu sehen:
Das Ulkus nach viermonatiger Behandlung.

Nach zehnmonatiger Behandlung schloss sich das Ulkus:
Geschlossenes Ulkus nach zehnmonatiger Behandlung.

 

Schlussfolgerung

Das Ziel war, die Amputation des Fußes zu verhindern sowie das Wohlbefinden und die Zufriedenheit von Patientin und Familie sicherzustellen. Die angewendete Methode zeigte bereits sieben Tagen nach Behandlungsbeginn erste Ergebnisse mit sichtbaren Veränderungen in der Wundentwicklung. Zehn Monate nach Behandlungsbeginn war die Wunde geschlossen.

Download des vollständigen Fallberichts (pdf)(englisch)

Tipps zur Vorbeugung, Beurteilung und Behandlung von Diabetischem Fußsyndrom erhalten Sie unter: Diabetisches Fußsyndrom – Vorbeugung und Behandlung: Eine Kurzanleitung von Coloplast (englisch)

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Behandlung eines Steißbeindekubitus, Stufe III Behandlung eines Steißbeindekubitus, Stufe III Erfahren Sie, wie eine einmonatige Behandlung eines stark wässernden Steißbeindekubitus mit Biatain® Ag die Anzeichen einer lokalen Entzündung effektiv beseitigte. Lesen Sie mehr hierzu

Der Patient

Die Patientin, 88 Jahre alt, litt an einem stark wässernden Steißbeindekubitus der Stufe III. Der Dekubitus bestand seit zwei Monaten und wurde zuvor mit feuchten Standard-Wundheilungsprodukten versorgt.
 

Dekubitus

Der Dekubitus wies mehrere Anzeichen einer lokalen Entzündung auf, hatte einen signifikanten Geruch und wässerte stark. Auf der Oberseite des Dekubitus befand sich eine kleine Unterminierung. Ungefähr 50 Prozent des Wundbettgewebes war nekrotisch.

Das erste Bild zeigt den infizierten, stark wässernden Dekubitus vor der Behandlung mit Biatain® Ag:

Dekubitus bei Behandlungsbeginn.

Anwendung von Biatain® Non-Adhesive

Nach nur einer Behandlungswoche war der Geruch beseitigt:

Dekubitus nach einwöchiger Behandlung.

Dieses Bild zeigt, dass bereits nach vierwöchiger Behandlung das Wundbett sauber ist und der Heilungsprozess voranschreitet:

Dekubitus nach vierwöchiger Behandlung.


Schlussfolgerung

Während der einmonatigen Behandlungsphase beseitigte Biatain® Ag effektiv die Anzeichen einer lokalen Entzündung und unterstützte den Heilungsprozess dieses stark wässernden Steißbeindekubitus. Bereits nach einer Woche wurde eine Geruchsbeseitigung und signifikante Erhöhung gesunden Granulationsgewebes festgestellt.


Download des vollständigen Fallberichts (pdf)(englisch)

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