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Einführung

Was ist Multiple Sklerose? Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, also des Gehirnes und des Rückenmarkes. Weitere Informationen zum Thema Multiple Sklerose

Das zentrale Nervensystem steuert das Verhalten und sämtliche Bewegungen. Es besteht aus Nervenfasern, die Signale und Botschaften vom Gehirn und Rückenmark in alle Körperregionen übermitteln und umgekehrt. Die Nervenfasern sind von einer Schutzschicht aus Myelin umhüllt, die die Fasern isoliert und dafür sorgt, dass die Signale, die sie übermitteln, die Nervenimpulse, schnell und fehlerfrei übertragen werden. 
Bei Menschen mit Multipler Sklerose ist diese Myelin- oder Markscheide beschädigt oder abgestorben. Dadurch wird die Signalübertragung der betroffenen Nerven unterbrochen, und das kann wiederum zahlreiche Körperfunktionen beeinträchtigen. 
„Sklerose“ bedeutet Vernarbung, und „multipel“ bezieht sich darauf, dass diese Vernarbung an vielen Stellen im Gehirn und Rückenmark gleichzeitig auftreten kann. 
In Europa und Nordamerika leidet einer von 800 Menschen an Multipler Sklerose, die damit die häufigste Ursache für neurologisch bedingte Behinderungen bei jungen Erwachsenen darstellt. Die ersten Symptome treten typischerweise im Alter von 20 bis 40 Jahren auf. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.

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Symptome Multiple Sklerose äußert sich in vielen verschiedenen Anzeichen, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt sind. Dies hängt davon ab, wie stark das Nervengewebe geschädigt ist und in welchen Teilen des zentralen Nervensystems die Schäden auftreten Lesen Sie mehr über die Symptome von Multipler Sklerose

Typische Symptome der Multiplen Sklerose sind:

 

  • Sehstörungen 
  • Spasmen und Spastik
  •  Schmerzen (neuropathisch bedingte und Muskel-Skelett-Schmerzen)
  •  Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen
  •  Störungen der Denkfunktion
  •  Seelische Störungen
  •  Müdigkeit
  •  Störungen der Blasenfunktion
  •  Störungen der Darmfunktion
  •  Erektionsstörungen

 

Störungen der Blasenfunktion: Die Harnblase, in der der Urin gesammelt wird, wird durch das Nervensystem gesteuert. Dadurch kann sich Multiple Sklerose auch auf die Blasenfunktion auswirken. Einige Betroffene spüren dann häufiger oder besonders dringenden Harndrang, anderen fällt die Blasenentleerung schwer oder sie haben das Gefühl, die Blase nur unvollständig entleeren zu können. In den schwersten Fällen kann der Verlust der Blasenkontrolle zu gelegentlicher Harninkontinenz führen. 

Störungen der Darmfunktion: Nervenendungen im Enddarm signalisieren, wenn der Enddarm gefüllt ist und entleert werden muss. Bei Multipler Sklerose kann diese Signalübermittlung ganz oder teilweise unterbrochen sein, sodass die Gefahr von Verstopfung, Stuhlinkontinenz oder beidem besteht. Auch bestimmte Medikamente, die bei Multipler Sklerose häufig verschrieben werden, können die Verstopfungsgefahr erhöhen.

Erektionsstörungen: Bei Männern mit Multipler Sklerose können Störungen der Erektionsfunktion auftreten. Dies kann die Folge mehrerer zusammenwirkender Faktoren sein, darunter neurologische Funktionsstörungen, psychische Faktoren, Nebenwirkungen von Medikamenten oder typische Symptome der Multiplen Sklerose wie Müdigkeit und Blasenfunktionsstörungen. 
Es ist unwahrscheinlich, dass ein Mensch mit Multipler Sklerose von allen diesen Symptomen zugleich betroffen ist; die Symptomatik ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt. 

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Ursachen Ursachen wie Multiple Sklerose entsteht, ist nicht mit Sicherheit geklärt, doch man geht davon aus, dass eine Kombination aus genetischen und Umweltfaktoren die Krankheit verursacht. Lesen Sie mehr über die Ursachen von Multipler Sklerose

Beschreibung:

Multiple Sklerose ist eine Autoimmunkrankheit: Die körpereigenen Abwehrkräfte erkennen die Myelinhülle der Nervenfasern fälschlicherweise als körperfremd und greifen sie an. Der Grund für diese Reaktion ist nicht bekannt. Nach dem Muster, mit dem die Symptome auftreten, unterscheidet man vier Formen von Multipler Sklerose:

  • benigneschubartig
  • verlaufendesekundär
  • progredienteprimär
  • progrediente
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So kann sich Multiple Sklerose auf Blase und Darm auswirken

Viele Menschen mit Multipler Sklerose (MS) geben an, dass die Erkrankung auch ihre Blase und ihren Darm beeinflusst. Es gibt Mittel und Wege, die Sie dabei unterstützen, den Zustand auf bestmöglichem Niveau zu behalten. Multiple Sklerose: Folgen

Die Blase

Die Symptome von Multipler Sklerose (MS) sind von Person zu Person unterschiedlich. Mehr als die Hälfte der Personen mit MS haben jedoch Blasenprobleme. Zu den typischen Symptomen gehören unter anderem:

  • Drang, häufiger und dringender urinieren zu müssen
  • Schwierigkeiten beim Entleeren der Blase
  • Gelegentliche Harninkontinenz

Die oben genannten Symptome können erste Anzeichen einer Multiplen Sklerose sein, sie können aber auch erst im Verlauf der Erkrankung auftreten.

Der Darm

Multiple Sklerose kann sich auch auf den Darm auswirken. Ungefähr 34 Prozent der Personen mit MS gaben an, dass sie an Problemen leiden, die sich auf den Alltag auswirken. Zu den typischen Symptomen gehören unter anderem:

  • Verstopfung
  • Stuhlinkontinenz

Bestimmte Medikamente, die bei Multipler Sklerose üblicherweise verschrieben werden, können das Risiko einer Verstopfung erhöhen.
Versorgung von Blase und Darm

Beugen Sie lästige Komplikationen vor, und verbessern Sie so Ihre Lebensqualität. Versorgen Sie deswegen Blase und Darm richtig. Im Folgenden erhalten Sie einige Tipps, die Sie unterstützen mögen. 

Schwierigkeiten beim Leeren der Blase

Menschen, die Hilfe beim Entleeren der Blase benötigen, sehen diese Art von Katheter als Goldstandard an.

Blaseninkontinenz

Kondom-Urinale helfen Jungen und Männern effektiv, unwillkürlich verlorenen Harn aufzufangen.

Chronische Verstopfung/Stuhlinkontinenz

Das Peristeen® anales Irrigationssystem ist eine wirksame Methode, eine gute Darmroutine zu etablieren. Bei Inkontinenz können Sie vielleicht den Peristeen® Analtampon verwenden.

Wissenswertes zu Multipler Sklerose

MS ist eine sogenannte Autoimmunkrankheit. Dabei greift das Immunsystem die Zellen des eigenen Körpers an. Bei MS wird auch das Zentralnervensystem (ZNS) angegriffen. Es sind ungefähr doppelt so viele Frauen wie Männer von MS betroffen. MS kann allmählich zu Folgendem führen:

  • Blasen- und Darmsymptome
  • Körperliche Einschränkungen
  • Ermüdung
  • Kognitive Beeinträchtigung
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Behandlungsmethoden bei Multiple Sklerose

Multiple Sklerose - Therapie Um die Blasenfunktion wieder besser kontrollieren zu können, muss eine Operation nicht gleich die erste Möglichkeit sein. Es stehen verschiedene Alternativen für die Verbesserung der Blasenfunktion zur Verfügung Erfahren Sie mehr über die Behandlungsmöglichkeiten

Um die Blasenfunktion wieder besser kontrollieren zu können, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, zum Beispiel: 

  • Umstellung von Lebensgewohnheiten 
  • Beckenbodentraining
  • Blasentraining
  • Medikation
  • Operationen
  • Katheter
  • Aufsaugende Produkte wie Einlage, Vorlage oder Kondom-Urinal

Umstellung von Lebensgewohnheiten
In manchen Fällen lassen sich die Probleme einfach durch Umstellung einiger Lebensgewohnheiten lösen, beispielsweise bei der Ernährung und Flüssigkeitsaufnahme.

Beckenboden- oder Kegeltraining
Diese Übungen stärken die Muskeln des Beckenbodens, die die Blase stützen und verschließen (Schließmuskeln).
Hierzu werden zwei Übungen empfohlen:

  1. Beckenbodenmuskeln langsam anspannen und heben; fünf Sekunden halten.
  2. Beckenbodenmuskeln im raschen Wechsel anspannen und entspannen.

Sie müssen diese Übungen regelmäßig machen, und es kann einige Monate dauern, bevor eine spürbare Verbesserung eintritt. Frauen können für das Beckenbodentraining auch zusätzliche Gewichte in die Scheide einführen.

Blasentraining
Beim Blasentraining wird das Ziel verfolgt, die Blase langsam zu weiten, sodass sie immer größere Mengen Urin halten kann und schließlich der Zeitraum zwischen zwei Mal Wasser lassen auf 3–4 Stunden verlängert wird. Die Technik besteht darin, in festgelegten, immer größeren Zeitabständen Wasser zu lassen. Hierfür ist große Willenskraft erforderlich, und der Erfolg ist am größten, wenn die Symptome nur schwach ausgeprägt sind. 

Medikation
Medikamente werden gegen jede Form der Inkontinenz verschrieben, am wirksamsten sind sie jedoch bei Dranginkontinenz, insbesondere in Kombination mit Beckenboden- und Blasentraining. Es gibt Medikamente wie Anticholinergika, Alphablocker, 5-alpha-Reduktasehemmer, das Antidepressivum Imipramin sowie Antibiotika. Belastungsinkontinenz wird in der Regel ohne Medikamente behandelt. 

Operation
Zur Behandlung von Störungen der Blasenfunktion stehen auch unterschiedliche chirurgische Verfahren zur Verfügung. Ob operiert werden soll und wenn ja, wie, richtet sich nach der Art und Ursache der Inkontinenz. Einige der möglichen Operationsverfahren:

  • Implantation eines künstlichen Schließmuskels 
  • Einlegen einer Schlinge
  • Anlegen einer Harnableitung: Aus einem kleinen Darmabschnitt wird ein Reservoir geschaffen, in dem der Urin gesammelt wird. Dann wird der Urin durch ein Stoma (eine künstliche Öffnung) in der unteren Bauchregion durch einen Katheter oder in einen Auffangbeutel abgeleitet.
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Wissenswertes

Wie gehe ich mit Darmschwäche um?

Wie gehe ich mit Darmschwäche um?

Probleme wie Stuhlinkontinenz und Verstopfung treten häufig als Folge von Erkrankungen auf, die das zentrale Nervensystem schädigen.

Erfahren Sie hier wie Sie mit Darmschwäche umgehen können
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Wie gehe ich mit Darmschwäche um?

Die Nerven des Rückenmarkes steuern die Darmbewegungen. Sind die Nerven geschädigt, wird das Dranggefühl beeinflusst, den Darm zu entleeren. Als Folge kann es schwierig sein, zu erkennen, wann der Darm voll ist. Es kann aber auch zu Problemen beim Ausscheiden des Stuhles kommen. Dies kann zu verschiedenen Darmproblemen führen: 

  • Stuhlinkontinenz
  • Verstopfung
  • Eine Kombination aus Stuhlinkontinez und Verstopfung

Stuhlinkontinenz

Eine Stuhlinkontinenz tritt auf, wenn Sie den Schließmuskel nicht kontrollieren können. Dies kann zu einem versehentlichen Abgang von Stuhl führen oder dazu, dass Sie schnell auf die Toilette müssen. Ungewollte Darmentleerungen können eine leidvolle Erfahrung darstellen. Sie können auch zu Hautreizungen und Blaseninfektionen führen. All dies wirkt sich stark auf das Selbstvertrauen und auf das allgemeine Wohlbefinden aus.

Verstopfung

Eine Verstopfung tritt auf, wenn Stuhl zu lange im Darm verbleibt und hart und trocken wird. Dadurch wird sein Weitertransport erschwert, was die Darmbewegung einschränkt. Die Symptome sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Häufige Beschwerden sind ein Druckgefühl, Blähungen und starkes Unwohlsein.
Es kann auch eine Kombination von Stuhlinkontinenz und Verstopfung auftreten – wenn sich weicherer Stuhl oder Flüssigkeit an hartem Stuhl, der im Enddarm festsitzt, vorbeidrückt. Dies kann zu einer Darmverletzung führen.
Bei allen Problemen jedoch ist es wichtig, eine Darmroutine zu etablieren, mit der Sie voller Selbstvertrauen Ihrem Alltag nachgehen können.

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Wie ich mit Blasenproblemen umgehe Je nach Art des Problems können Sie vielleicht einen intermittierenden Katheter oder ein Kondom-Urinal verwenden. Für welche Lösung Sie sich auch entscheiden: Das Produkt muss Ihnen – also Ihren Anforderungen und Ihren Lebensgewohnheiten – gerecht werden. Wie ich mit Blasenproblemen umgehe
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Mit Blasenproblemen leben

Leben mit Harnverhalt

Sie haben Schwierigkeiten Ihre Blasen zu entleeren? Experten empfehlen Menschen, die unter Harnverhalt leiden, den intermittierenden Selbstkatheterismus. Dies bedeutet, dass man seine Blase mithilfe eines Einmalkatheters regelmäßig selbst entleert. Einmal erlernt, ist diese Methode sehr einfach und angenehm anzuwenden, da sie der natürlichen Blasenentleerung am nächsten kommt. Wenn Sie häufig Infektionen der Harnwege haben, achten Sie auf die folgenden:

  • Trinken Sie tagsüber mehr
  • Halten Sie den Zeitplan ein, den Sie vom Arzt erhalten haben. In der Regel sollte die Blase mindestens vier- bis sechsmal täglich entleert werden.
  • Achten Sie darauf, nur mit sauberen Händen und Materialien katheterisieren
  • Stellen Sie sicher, dass Sie richtig katheterisieren 

Wenn Sie trotzdem weiterhin Infektionen der Harnwege haben, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.
Bestellen Sie sich kostenfreie Kathetermuster!

Leben mit Harninkontinenz

Für Männer mit Inkontinenz sind Kondom-Urinale - wie zum Beispiel Conveen® Optima - in Verbindung mit unsterilen Beinbeuteln eine sichere und diskrete Alternative zur Versorgung mit aufsaugenden Produkten oder Dauerkathetern. Sie bieten nachweislich Schutz gegen Geruchsbelästigung, reduzieren Hautirritationen und bieten Anwendern Mobilität und ein aktives Leben. Kondom-Urinale sind in verschiedenen Größen erhältlich. Die Wahl der richtigen Größe ist maßgeblich für eine erfolgreiche Anwendung. Die Größe des Beinbeutels hängt von der Urinmenge ab, die aufgefangen werden muss.

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Versorgung von Blase und Darm Eine effektive Versorgung von Blase und Darm kann Ihre Lebensqualität steigern. Erfahren Sie, was Sie für Ihre Gesundheit tun können. Lernen Sie mehr über Blase und Darm
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Versorgen Sie Ihre Blase und Ihren Darm

Warum ist eine optimale Versorgung der Blase so wichtig?
Eine richtige Entleerung der Blase ist wichtig, wenn Sie:

  • Harnwegsinfektionen und Nierenschäden vermeiden möchten
  • Ihre Blase kontrollieren möchten
  • Ihre Kontinenz bewahren oder wieder erreichen möchten
  • Ihre Lebensqualität verbessern möchten

Umgang mit Harnverhalt

Gemäß internationaler Richtlinien zur Versorgung der Blase wird der intermittierende Katheterismus als erste Wahl für Menschen mit Harnverhalt empfohlen. Bei der Versorgung der Blase mit Hilfe von Einmalkathetern spielen Routine und Regelmäßigkeit eine entscheidende Rolle. Da die Nieren auch weiterhin die gleiche Urinmenge produzieren, sollte die Blase genauso häufig entleert werden wie zuvor. Ein gesunder Mensch geht vier- bis sechsmal täglich zur Toilette,genauso häufig sollte katheterisiert werden. Für Sie ist jetzt nur neu, dass Sie zur Blasenentleerung einen Katheter benötigen.

Umgang mit Blasenschwäche

Die Versorgung mit Kondom-Urinalen und Beuteln anstelle von Windeln und Einlagen führt nachweislich zu einer höheren Lebensqualität von Männern mit Blasenschwäche.

Dinge, die Sie bei der Wahl Ihres Katheters beachten sollten
Es ist wichtig, dass Sie sich beim Katheterisieren wohlfühlen.  Nehmen Sie sich etwas Zeit, um die folgenden Punkte sorgfältig zu prüfen:

 

Ist der Katheter einfach anzuwenden?

 

  • Ermöglicht die Beschichtung ein sanftes Einführen des Produkts?
  • Ist der Katheter nach Entnahme aus der Verpackung sofort einsatzbereit?
  • Ist die Benutzung des Katheters intuitiv?

Passt er zu Ihrem Lebensstil? 

  • Sind Größe und Form so diskret, dass Sie ihn ganz unauffällig mitnehmen können, wenn Sie unterwegs sind?
  • Enthält der Katheter Latex oder andere ggf. schädliche Stoffe wie Phthalate (Weichmacher zum Beispiel DEHP)?
  • Ist weiteres Zubehör notwendig (Verlängerungsschläuche, Urinbeutel usw.) und wie einfach ist es, alles zusammenzupacken?
  • Benötigen Sie Hilfe, Ihre Kontinenzversorgung anzuwenden? Oder wären Sie mit einem anderen Katheter unabhängiger?

Erfahren Sie mehr über das Coloplast Produktsortiment zur Blasenversorgung.

Warum ist ein gutes Darmmanagement so wichtig?
Wie auch bei der Blasenversorgung sorgt ein gutes Darmmanagement für eine Verbesserung Ihrer Lebensqualität und hilft Ihnen dabei:

  • regelmäßige und schmerzfreie Darmbewegungen zu haben
  • und Verstopfung und Stuhlinkontinenz vorzubeugen
  • der Verbesserung Ihrer Lebensqualität

Ein gutes Darmmanagement beinhaltet unter anderem:

  • die Anpassung von Ernährungsgewohnheiten und Flüssigkeitsaufnahme
  • die Verwendung von unterschiedlichsten Hilfsmitteln und/oder Abführmitteln
  • oder auch andere Methoden, wie z. B. manuelle Ausräumung/Stimulation
  • Darmspülung

Jeder Mensch ist anders. Daher hat auch jeder beim Darmmanagement seinen eigenen Rhythmus. Wenn einige der oben genannten Methoden nicht ausreichen, könnte die Darmspülung eine mögliche Alternative sein, um Verstopfung und Stuhlinkontinenz zu verhindern. Dabei handelt es sich um eine gut dokumentierte Methode zur Entleerung des Darmes, bei dem körperwarmes Wasser über das Rektum in den Darm gegeben wird. Der Stuhl wird auf diese Weise aus dem Darm transportiert.

Erfahren Sie mehr über Peristeen® - das Komplettsystem zur Darmspülung von Coloplast.

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Häufig gestellte Fragen zu MS Multiple Sklerose kann sich auf viele Körperfunktionen auswirken, darunter auch auf Blase und Darm. Hier finden Sie Antworten auf einige der häufigsten Fragen. FAQs zu multipler Sklerose

Die Blase

Warum verursacht  multiple Sklerose Blasenprobleme?

Die Blase, in der der Urin gesammelt wird, wird über das Nervensystem kontrolliert. Da multiple Sklerose die Nerven schädigt, kann auch die Blasenfunktion beeinträchtigt werden. Manche Menschen müssen dann häufiger oder dringender urinieren, andere haben Probleme beim Entleeren der Blase. Bei manchen Menschen mit multipler Sklerose kann Harninkontinenz auftreten.

Wie wirken sich Blasenprobleme auf meine Gesundheit aus?

Wird die Blase nicht regelmäßig entleert, kann es zu Infektionen kommen. Diese beginnen in der Blase, können aber zu den Nieren hochwandern und eine Nierenschädigung hervorrufen. Auch kleine Harnreste in der Blase können Infektionen hervorrufen.

Eine fehlende Kontrolle über den Harndrang kann zu unwillkürlichem Harnverlust führen. Bekommen Sie die Blasenprobleme in den Griff, sind Sie gesünder und haben mehr Selbstvertrauen.

Wie kann ich Blasenprobleme in den Griff bekommen?

Es gibt eine Reihe von Methoden und Produkten. Dazu gehören unter anderem Katheter, Kondom-Urinale (für Männer) und saugfähige Produkte. Lassen Sie sich bei der Suche nach dem Produkt, das Ihren Ansprüchen genügt, unterstützen.

Lernen Sie mehr über unsere kompakten Katheter

Lernen Sie mehr über unsere Kondom-Urinale

Was ist ein Katheter?
Der Katheter ist ein dünner, flexibler Schlauch., Er wird durch die Harnröhre in die Blase geschoben, sodass der Urin abgelassen werden kann.

Ist das Katheterisieren schmerzhaft?

Nein. Eventuell spüren Sie ein leichtes Druckgefühl beim Einsetzen.

Warten Sie kurz, wenn Sie Unbehagen verspüren oder wenn das Einführen schwierig ist. Entspannen Sie sich – atmen Sie tief durch, oder husten Sie. Sprechen Sie mit dem Arzt oder mit einer Pflegefachkraft darüber, wenn Sie Schmerzen verspüren.

Reicht es, wenn ich die Blase einfach morgens und abends entleere?

Nein, Sie sollten den Zeitplan einhalten, den Sie von Ihrem Arzt erhalten haben.

In der Regel sollte die Blase mindestens vier- bis sechsmal täglich entleert werden.

Kann ich weniger trinken, damit ich meine Blase nicht so oft entleeren muss?

Nein, es ist wichtig, dass Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

Dadurch bleibt das Harnwegsystem sauber und gesund.

Was ist, wenn der Urin trübe oder dunkel aussieht oder komisch riecht?

Es könnte sich um eine Infektion handeln. Sprechen Sie mit dem Arzt oder mit einer Pflegefachkraft darüber.

Was ist, wenn ich häufig Harnwegsinfektionen bekomme?

Verwenden Sie einen intermittierenden Katheter, dann steigt das Risiko von Harnwegsinfektionen. Allerdings verursachen intermittierende Katheter seltener Harnwegsinfektionen als permanente Katheter (Verweilkatheter).

Es gibt Möglichkeiten, das Risiko von Harnwegsinfektionen zu verringern:

  • Trinken Sie tagsüber mehr Flüssigkeit – hierbei geht es einfach darum, die Harnwege zur Reinigung zu spülen. Natürlich müssen Sie mit der Katheterisierung fortfahren.
  • Stellen Sie bei jeder Katheterisierung sicher, dass die Blase vollständig geleert wird.
  • Katheterisieren Sie häufiger.
  • Achten Sie darauf, nur mit sauberen Händen und Materialien zu katheterisieren.
  • Achten Sie darauf, dass Sie beim intermittierenden Katheterisieren richtig vorgehen.

Lernen Sie mehr über unsere kompakte Katheter und deren Anwendung.

Was soll ich tun, wenn ich weiterhin Harn verliere?
Zu Harnverlust kann es aus verschiedenen Gründen kommen:

  • Eventuell haben Sie eine Harnwegsinfektion; dann sollten Sie sich an den Arzt wenden. Typische Symptome, auf die Sie achten müssen, sind:
    • Dunkler und stark riechender Urin
    • Trüber Urin
    • Blut im Urin
    • Fieber/Schwitzen
    • Blasenspasmen
    • Verstärkte Muskelkontraktionen im Bein
  • Weniger als viermal täglich zu katheterisieren ist zu selten, und es kann zu einem Harnverlust kommen. Katheterisieren Sie häufiger, und verhindern Sie so, dass sich Druck in der Blase aufbaut.
    • Entleeren Sie bei jedem Katheterisieren die Blase vollständig. Achten Sie darauf, dass Sie beim intermittierenden Katheterisieren richtig vorgehen (Link zur Animation einfügen).
    • Katheterisieren Sie häufiger als siebenmal täglich und haben weiterhin Probleme mit Harnverlust, wenden Sie sich ebenfalls an den Arzt (siehe unten).
  • Auch unwillkürliche Blasenspasmen/-kontraktionen, die nicht durch eine Harnwegsinfektion hervorgerufen sind, können zu Harnverlust führen.
    Fragen Sie den Arzt nach der Möglichkeit einer medikamentösen Behandlung zur Entspannung der Blase.
  • Tritt der Harnverlust hauptsächlich bei Bewegungen auf, sollten Sie überlegen, vor den Bewegungen zu katheterisieren.

Der Darm

Warum verursacht multiple Sklerose Darmprobleme?

Nervenenden im Rektum machen darauf aufmerksam, wenn Stuhl in das Rektum gelangt und dieses entleert werden muss. Bei Menschen mit multipler Sklerose kann diese Mitteilung der Nerven verloren gehen oder unvollständig sein. Dadurch erhöht sich das Risiko von Darmproblemen wie Verstopfung, Stuhlinkontinenz oder einer Kombination von beidem. Bestimmte Medikamente, die bei multipler Sklerose üblicherweise verschrieben werden, können das Risiko einer Verstopfung erhöhen.

Wie wirken sich Darmprobleme auf meine Lebensweise aus?

Stuhlinkontinenz und Verstopfung wirken sich erheblich auf unsere Lebensqualität aus.

Sie sorgen nicht nur für häufiges Unwohlsein und für Blähungen, sondern führen auch zu Sorgen über einen „Unfall“ in der Öffentlichkeit.

Es ist daher wichtig, eine Lösung für den Umgang mit Darmproblemen zu finden.

Wie bekomme ich meine Darmprobleme in den Griff?

Darmprobleme lassen sich häufig durch eine Änderung der Ernährung verbessern.

Außerdem gibt es zahlreiche Medikamente, die helfen können.

Verstopfung und Stuhlinkontinenz beugen Sie mit transanaler Irrigation vor.

Mehr zur transanalen Irrigation

Was ist transanale Irrigation?

Bei der transanalen Irrigation wird mithilfe eines Rektalkatheters Wasser in den Darm geleitet.

Das Wasser stimuliert den Darm und spült den Stuhl aus. Dabei wird die untere Hälfte des Darms entleert.

Um eine Verstopfung zu vermeiden und um das Risiko von „Darmunfällen“ zu minimieren, müssen Sie regelmäßig irrigieren.

Wie häufig sollte ich irrigieren?

Bei den meisten Menschen reicht eine Irrigation alle ein bis zwei Tage aus.

Um eine Verstopfung zu vermeiden und um das Risiko von „Darmunfällen“ zu minimieren, müssen Sie regelmäßig irrigieren. Finden Sie besser eine regelmäßige Routine, anstatt zu viel zu ändern. Mit der Zeit bekommen Sie heraus, was für Sie am besten funktioniert. Wenn Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie den Arzt oder eine Pflegefachkraft um Rat.

Welche Tageszeit ist am besten für die transanale Irrigation geeignet?

Versuchen Sie eine Routine zu finden, sodass Sie stets zur ungefähr gleichen Tageszeit irrigieren.

Mahlzeiten und Getränke sorgen für eine natürliche Darmbewegung. Deshalb wäre 30 Minuten nach einer Mahlzeit ein guter Zeitpunkt. Sie können die Routine jedoch problemlos leicht verändern und Ihrem Alltag anpassen.

Kann ich ein Komplettsystem zur transanalen Irrigation auf Reisen mitnehmen?

Ja. Denken Sie daran, ausreichend Einwegkatheter einzupacken, da diese vielleicht nicht überall erhältlich sind.

In Ländern, in denen Sie dem Leitungswasser nicht trauen, sollten Sie Trinkwasser in Flaschen oder abgekochtes Wasser verwenden. Denken Sie daran, dass sich der Körper gegebenenfalls erst einmal an eine neue Zeitzone gewöhnen muss. Vielleicht essen Sie auch andere Nahrungsmittel, die Ihre Darmtätigkeit beeinflussen könnten.

Schmerzt es?

Ist das Einpumpen des Wassers unangenehm, sollten Sie eine kurze Pause machen und dann fortfahren.

Wenn Sie Schmerzen verspüren, hören Sie mit der Irrigation sofort auf. Lassen Sie die Luft aus dem Ballon, und entfernen Sie den Katheter. Wenden Sie sich an eine Pflegekraft oder einen Arzt, wenn die Schmerzen anhalten.

Gibt es bei der Irrigation Risiken oder Komplikationen?

Bei manchen Menschen kommt es zu kleinen Problemen, wie zum Beispiel Unbehagen oder einer kleinen Blutung.

Wenn der Katheter nicht richtig eingeführt wird, kann er ein Loch oder einen Riss im Darm verursachen. Allerdings ist dieses Risiko sehr gering, wenn Sie die Anweisungen von Arzt oder Pflegekraft befolgen.

Was soll ich tun, wenn es zwischen den Irrigationen zu einer Inkontinenz kommt?

Kommt es bei Ihnen zwischen den Irrigationen zu Inkontinenz, wurde der Darm eventuell wegen Verstopfung oder hartem Stuhl nur unvollständig entleert. Es kann auch sein, dass Sie mit zu viel Wasser gespült haben.

Wenden Sie sich an den Arzt oder an die Pflegefachkraft, um die Darmversorgung besser einzustellen. Besteht das Problem weiterhin, hilft vielleicht ein Peristeen® Anal-Tampon.

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Finden Sie das passende Produkt Coloplast bietet ein umfangreiches Produktsortiment für die Kontinenzversorgung an. Hier finden Sie wertvolle Empfehlungen, die Sie bei der Produktauswahl beachten sollten. Erfahren Sie mehr
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Finden Sie das passende Produkt

Versorgen Sie Ihre Blase

Produkte, die Ihnen bei Blasenproblemen helfen können:

  • Katheter – bei Harnretention (wenn Sie Ihre Blase nicht auf natürlichem Weg entleeren können)
  • Kondom-Urinale und Urinbeutel – für Männer, die ihren Urinfluss nicht kontrollieren können  

Folgendes sollten Sie bei der Auswahl eines Katheters beachten

Die Auswahl des passenden Katheters ist sehr wichtig für das einfache und sichere Entleeren der Blase. Nutzen Sie unten angegebene Linkempfehlungen, um sich umfangreich über die Hauptkriterien bei der Auswahl eines Katheters zu informieren:

  • sicher 
  • anwenderfreundlich
  • anpassungsfähig an Ihre Lebensgewohnheiten

Wenn Sie Ihre Produktauswahl mit einer medizinischen Fachkraft besprechen, sollten Sie auch Ihre Lebensgewohnheiten,  Ihre Bedenken und besonderen Bedürfnisse ansprechen.

Coloplast Katheter

Coloplast verfügt über ein umfangreiches Kathetersortiment. Coloplast bietet im Bereich der Einmalkatheter nachfolgend kurz beschriebene hochwertige Produktreihen an: 

SpeediCath®
Sofort gebrauchsfähig
Intuitive Handhabung – keine Vorbereitung erforderlich
Dank der besonders gleichmäßigen Beschichtung des Katheterkörpers ist das Verletzungsrisiko der Harnröhre minimal.


SpeediCath® Compact – alle Vorteile auf einen Blick
Diskret – eine Revolution im Katheterdesign
Auffällig unauffällig - der ideale Begleiter für unterwegs
Erhöhte Hygiene beim Katheterisieren durch die direkte Kontrolle beim Einführen*
Umweltfreundlich dank kompakter Verpackung, die nur wenig Müll produziert**

*Nur für SpeediCath® Compact für Frauen

**Nur für SpeediCath® Compact für Männer

Versorgung des Darms 

Es gibt zwei wesentliche Arten des Darmmanagements bei Darmschwäche:

  • Darmspülung – zur Vorbeugung von Verstopfung und Stuhlinkontinenz
  • Anal-Tampon – bei Stuhlinkontinenz

Die Darmspülung ist eine gut dokumentierte Methode zur Darmentleerung. Über das Rektum wird körperwarmes Wasser in den Darm gepumpt. Bald danach werden Wasser und Stuhl ausgeschieden. So können Sie Ihren Darm regelmäßig entleeren und Stuhlinkontinenz und Verstopfung vorbeugen.

Coloplast Produkte

Peristeen®, das Komplettsystem zur Darmirrigation von Coloplast – für ein selbstbestimmtes Darmmanagement. Peristeen® stellt im Vergleich zu anderen Methoden eine effektive Alternative zur Darmentleerung dar,  die ausschließlich körperwarmes Wasser benötigt und ohne medikamentöse Zusätze funktioniert. Peristeen®:

  • Ist so effizient, dass neuer Stuhl das Rektum erst zur nächsten Irrigation erreichen wird, durchschnittlich nach 2 Tagen.  
  • Sie entscheiden selbst, wann Sie Ihren Darm entleeren möchten
  • Verbessert Ihre Lebensqualität

Der  Peristeen®-Anal-Tampon ist eine einfache, sichere und diskrete Hilfe, um Stuhlinkontinenz vorzubeugen. Er …

  • ist in zwei Größen lieferbar, so dass er sowohl für Erwachsene als auch für Kinder geeignet ist
  • hält festen Stuhl bis zu 12 Stunden sicher zurück
  • ist mit Hilfe des außen liegenden Rückholbandes spätestens nach zwölf Stunden wieder einfach zu entfernen

Klein und diskret passt er in jede Hand- bzw. Hosentasche und ist somit leicht zu transportieren.

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Tipps, Tools und Anweisungen

Animationsvideos zur Selbstkatheterisierung für Frauen und Männer

Finden Sie im Weiteren Anwenderanimationen zu verschiedenen Kathetern für Männer und Frauen: [1]SpeediCath® Compact und SpeediCath® Set.

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