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Harnleiterschienung 

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Ureterschienen werden eingesetzt, um den Harnabfluß von der Niere zur Blase über eine mittelfristige bis langfristige Zeitspanne sicherzustellen. Dazu muss man wissen, dass nicht nur Tumoren oder Steine den Urinfluß behindern können, sondern dass jegliche Manipulation am oder im Harnleiter zu einer massiven Schwellung der Schleimhaut führen kann. Diese Anschwellung kann so ausgeprägt sein, dass eine Urinpassage über Tage hinweg erschwert oder unmöglich wird. Dies führt zur Überdehnung des Nierenbeckens und der oberen Harnwege, was erhebliche Schmerzen für den Patienten zur Folge hat. Bei unzureichender Therapie kann eine länger bestehende Harnstauung sogar zum Verlust einer Niere führen.



Die Grundidee einer Harnleiterschienung ist, dass ein speziell bearbeitetes und geformtes »Schlauchmaterial« mit seinem einen Ende bis zur Niere vorgeschoben wird, wo es sich durch ein gekringeltes Ende im Nierenbecken fixiert. Das andere Ende kommt dann in der Blase zu liegen, wo es durch die gleiche Kringelform den »Schlauch« in der Blase hält. Der Vorteil gegenüber einem Ureterkatheter besteht darin, dass das gesamte Kathetermaterial nach der Einlage im Körper liegt und keine Verbindung mehr nach außen hat. Dies ist wichtig zur Vermeidung von Keimbesiedlungen, die eine Infektion der Urogenitalorgane nach sich ziehen könnte.

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